Brückentag

Ein Mehrzwecktag voller Möglichkeiten

Laut Duden hat der Brückentag die Bedeutung „zwischen zwei arbeitsfreien Tagen, etwa einem Feiertag und dem Wochenende, liegender einzelner Arbeitstag, der sich besonders als Urlaubstag anbietet“. Dabei bietet sich ein Brückentag auch an, um auf der Arbeit Liegengebliebenes abzuarbeiten, die Ablage zu sortieren und Gedanken nachzuhängen.

Allein ≠ einsam

Der Brückentag hat einerseits diese Einsamkeit im Schlepptau, die sich angesichts der leeren Flure, der geschlossenen Bürotüren und der Abwesenheitsnotizen in automatischen Antwort-E-Mails wie Verlassen-worden-sein anfühlen kann. Andererseits bringt er eine Ruhe mit, die genau so gut ein angenehmes Alleinsein anbietet. Diese Ruhe eröffnet einen unerwarteten Raum für Gedanken und Gefühle, in dem wir unsere Bedürfnisse besser spüren können und in dem die Phantasie ihre Flügel ausbreiten kann. Vielleicht können wir ein bisschen von diesem magischen Raum, der sich am Brückentag zeigt, hinüber in die nächste Woche oder sogar in unseren Arbeitsalltag retten.

Lückenfüller? Lichtblick!

Einige (gefühlt: alle) Kolleginnen und Kollegen sind im Frei. Die Begegnungen mit denjenigen, die man am Brückentag trifft, sind dafür oftmals persönlicher und umso schöner.

Für mich verbindet der Brückentag das Zurückliegende und das Zukünftige, das Materialisierte und das Mögliche, gestern mit morgen – oder genauer gesagt: vorgestern mit überübermorgen. Ich genieße den Brückentag und freue ich mich auf den nächsten Montag. Und wenn man gerne zur Arbeit geht, ist das doch auch etwas wert.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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