Mein erstes Mal in Frankfurt

Mein erstes Mal hatte ich dieses Jahr mit meinem jetzigen Partner in Frankfurt. Er war gedulig, verständnisvoll und ein kleines bisschen gelangweilt. Kein Wunder: Bücher sind nicht so sein Metier.
Wir waren das erste Mal auf einer Buchmesse und waren beide gleichermaßen von den Ausmaßen der Frankfurter Buchmesse überwältigt. Was Messen im Allgemeinen angeht, waren die größten für mich bisher die Gamescom in Köln und die IAA in Frankfurt. Letzterer (2011 und 2013 besucht) verdanke ich meine Orientierung auf dem Gelände, das Anfang Oktober zum buchstäblichen Wörterwald, Buchdschungel, zum Leselabyrinth mutiert.

Toll war’s! Beeindruckend groß, beeindruckend viel. Viele Leute und viele Verlage und viiiiele Bücher. Viele Länder, viele Sprachen, Wahnsinn. Sogar Cro war da und hat gesungen. Und natürlich signiert. Bücher. Obwohl er selbst keins geschrieben hat. Signiert hat er das Buch, das von ihm und seiner Geschichte um Cro und die Pandamaske handelt. Er selbst wirkte ehrlich gesagt eher mäßig begeistert bei seinem Auftritt. Aber ein Panda ist schließlich kein Quokka und muss nicht immer lächeln.

FB2014

Mit dem Lächeln ist das ohnehin so eine Sache auf der Buchmesse. Oder besser gesagt: mit den Ellenbogen. Für mein Empfinden wird das eine deutlich zu selten, das andere deutlich zu häufig in den engen Gängen auf dieser sehr gut besuchten Messe eingesetzt. Auf manchen Etagen schienen mir die freundlichsten Gesellen die Bücher zu sein: schubsen nicht, maulen nicht, lassen sich gewissermaßen wortlos (auf- und zu-)schlagen und begehren nicht auf, wenn man sie links liegen lässt.

Ich habe mich aber auch sehr nett mit ein paar Leuten unterhalten können, darunter sogar mit der Gründerin und Inhaberin von Der Kleine Buch Verlag, Sonja Lauinger. Bis dahin kannte ich sie nur von ihrem freundlich wirkenden Foto auf der Verlagswebsite. Zu meiner großen Freude besitzt sie nicht nur ein freundliches Lächeln, sondern auch ein freundliches Wesen. Und auch Lutz Brien und Julia Prus waren freundlich zu mir. Julia hatte ich bereits bei meinem Vorstellungsgespräch im G. Braun Buchverlag im Februar dieses Jahres kennengelernt. (Da Der Kleine Buch Verlag den G. Braun Buchverlag diesen Sommer übernommen hat, arbeitet Julia Prus jetzt für Sonja Lauinger). Was mich besonders gefreut hat, war die aufrichtig wirkende Freude Julias, mich wiederzusehen. Wir hatten uns schon beim Vorstellungsgespräch damals auf Anhieb gut verstanden. Vielleicht kreuzen sich unsere Wege wieder einmal. Ich würde mich freuen.
Bis dahin: Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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